von
Helmut Ilc
Weltmeisterschaft
IPSC
von Roland Kraushofer
Die in Ecuador ausgetragene Weltmeisterschaft
war für die teilnehmenden Mitglieder des SCW, Mario Kneringer,
Gabriele und Roland Kraushofer ein riesiger Erfolg.
Roland
wurde mit seinem 66. Platz zweit Bester Österreicher in der Open
Division hinter Günter Weber und Mario Kneringer gelang der 148.
Platz bei seiner ersten WM-Teilnahme. Gabriele schaff-te die Sensation
mit einem Weltmeistertitel in der Damenwertung und in der Teamwertung.
Als Draufgabe gewann sieAlle österreichischen Teilnehmer und Betreuer
trafen sich in Wien Schwechat zum gemeinsamen Abflug nach Guayaquil.
Die Reise führte über Amsterdam mit Zwischenlandung in Bonair
nach Guayaquil. Die Hinreise war bezüglich Zeitverschiebung nicht
so kritisch wie der Rückflug, da wir die Nacht über flogen
und am Morgen Ortszeit in Guayaquil ankamen. Daher hatten wir uns auch
entgegen unserer sonstigen Gewohnheiten entschlossen, erst 3 Tage vor
Beginn des Wettkampfes zu fliegen, da keine Umstellungsschwierigkeiten
zu erwarten waren.
Nachdem
wir den ca. 13 stündigen Flug hinter uns gebracht hatten kamen
wir ohne Schwierigkeiten in unserem Hotel an. Da es noch früh am
Morgen war, konnten wir die Zimmer noch nicht beziehen und so kamen
wir zu einem improvisierten Frühstück der Hotelleitung. Nachdem
alles bereit war, organisierten wir den Transport zur Range um unsere
Waffen zu testen.
noch das Shootoff der Besten 8 Damen.

Die
Anfahrt war bereits ein Erlebnis, da wir durch die halbe Stadt und die
Vororte fuhren bis wir den Schießplatz erreichten. Die Registrierung
für den Wettkampf war schnell erledigt und nun ging es an die Munitionssuche,
da diese mit einer Spedition bereits vor uns angekommen war.
Als wir bei der Anmeldung bereits einige Schützen trafen welche
keine Munition hatten, war es uns schon ein wenig mulmig. So war es
dann auch nicht weiter verwunderlich, als man uns sagte, dass unsere
Munition nicht vor Montag freigegeben werde, da am Samstag und Sonntag
der Zoll geschlossen sei. Nun war guter Rat teuer und wir versuchten
den Verantwortlichen IPSC Direktor zu finden, welcher sich aber in der
Stadt zur Weltkonferenz aufhielt und am Stand konnte keiner Auskunft
geben.
So verging die Zeit mit telefonieren und reden wer nun was unternehmen
soll bis wir unter anderem auch Saul Kirsch kontaktierten. Da wir für
Saul Kirsch die Munition mitgesendet hatten und sein Begleiter bereits
im Pre-Match geschossen hatte, fragten wir ihn ob er schon Munition
geholt habe.
Die erlösende Antwort war, dass er die gesamte !!! Munition der
Österreicher bereits mitgenommen hatte und sie in seinem Hotelzimmer
für uns aufbewahrte. So schafften wir mit etwas Organisation den
Transport zwischen den Hotels und wir hatten am späten Nachmittag
bereits unsere Munition. Der Tag und der Bewerb waren gerettet. Dass
wir am Sonntag noch Mal auf den Stand mussten um die Waffen einzuschießen
war in Anbetracht der Umstände wohl das kleinste Übel.
Anderen Teams erging es nicht so gut. Einigen wurde die Munition in
Spanien festgehalten (Slowenen), andere warten immer noch auf die Lieferung
(Schweiz, USA, etc.) und wieder andere (Franzosen) stecken in Amerika
fest und einem kam bei der Zwischenlandung sogar die Waffe weg. Die
bei den Österreichern startenden Finnen waren am Montag nicht mit
von der Partie, sie mussten am zweiten Tag alles nachholen.
Am Vormittag der Schießstand, am Nachmittag ab zur Eröffnung.
Die Eröffnungsfeier war von langen Reden und einigen Kampfflugzeugen
geprägt welche in den Rednerpausen im Tiefflug über den Fluss
kamen und sich dann mit dem Nachbrenner senkrecht in den Himmel katapultierten.
Ein Rundgang durch die abendliche Marktszene beendete den Tag X+1.
Wie zu erwarten war wurde das österr. Damenteam hoch eingeschätzt
und so war die Super Squad mit USA, Australien, Österreich und
Philippinen schon voll belegt. Das bedeutete auch, dass die Herren und
Damen zu unterschiedlichen Tageszeiten starteten, da ja nur mehr Halbtags
geschossen wurde. Für mich wurde das zur "Schwerarbeit"
da ich dann fast jeden Tag um 5h aufstehen musste um Gabi die entsprechende
Unterstützung bei den Stages zu geben, da die Herren immer eine
Area voraus waren. Dann kamen wir um 19h bis 19.30h von der Range zurück,
Körperpflege, essen, Waffen reinigen, Homepage erstellen, Ergebnisse
prüfen, emails kontrollieren, Wetterbericht schauen, um ca. 23.30h
todmüde schlafen gehen und am nächsten Tag wieder um 5h aufstehen.
Am Mittwoch habe ich dann einen Tag ausgelassen und habe bis 8h geschlafen
und die Damen alleine auf die Range geschickt.
Am ersten Tag das erste Match begann nicht sehr gut für Gabi. Sie
lies an diesem Tag 40 Punkte liegen und war an sechster Stelle in der
inoffiziellen Wertung.
Die einzelnen Stages waren auf den ersten Blick leicht zu unterschätzen
und so gingen auch einige mit wehenden Fahnen unter so wie das deutsche
Junioren Team. Neben der körperlichen Anstrengung kam auch die
Präzision und die Schnelligkeit zum Zug. Durch die teilweise abgedeckten
Ziele und die großen Entfernungen war es für alle eine Herausforderung
die richtige Mischung zu finden.
Diesmal hatte Gabi aus den Erfahrungen aus Südafrika gelernt und
so blieb sie diesmal ihrem aggressiven Stil treu und schaltete keinen
Gang zurück. Die Einzelergebnisse am Ende gaben ihr Recht. Sie
gewann mindestens 10 Stages von 36 (Durch falsche Zeiteingaben bei unbekannten
Schützinnen kann es sein, dass die eine oder andere Stage verfälscht
wurde.) Damit wurden auch die einzelnen Fehlschüsse kompensiert,
da der Zeit Vorsprung zu den Gegnerinnen teilweise gewaltig war. Gabi
verringerte den Rückstand kontinuierlich und am dritten Tag bahnt
sich die Sensation bereits an, sie übernimmt die Führung in
der Super Squad und liegt auf Goldkurs. Bis zum letzten Tag wird um
den Titel gekämpft. Der Vorsprung ist für Gabi schon sehr
schön, jedoch ist die letzte Stage ein äußerst schwieriger
32 Schuss Parcour mit viel Laufarbeit und beweglichen Scheiben und einem
riskanten Magazinwechsel in 90 Grad zur Laufrichtung. Mit einer verhauten
Stage oder einem DQ ist der fast erreichte Titel wieder dahin. Der taktische
Ablauf wurde mit Gabi besprochen und die Reihenfolge der zu beschießenden
Scheiben war klar. Letzte Order über den Ablauf, Punkt auf jede
Scheibe schöne Treffer und konzentriert bis zum Schluss die letzten
Laufscheiben aufs Korn nehmen. Dann muss ich gehen da ich viel zu nervös
bin um mir das live anzuschauen. Eine kleine Auswurfstörung und
der gesamte Ablauf kommt durcheinander und die Zeit läuft mit den
beweglichen Scheiben gnadenlos. Alleine bei dieser Stage wurden zahlreiche
Wettkämpfer disqualifiziert.
Ich gehe in der Zwischenzeit die Standardschützen und Senioren
besuchen und sehen denen bei der "Arbeit" zu. Hubert Ceh legte
den jungen Schützen teilweise ganz schön was vor. Vor allem
bei beweglichen Zielen kam im seine Routine sehr zu Gute.
Als ich zu den Damen zurückkam kam mir Gabi bereits lachend entgegen
und sagte mir, dass sie Kay Clark Miculek um 2 Sekunden geschlagen hätte
und dabei einen "Sicherheits" Run gemacht habe. Die Freude
war grenzenlos und so manche Freudenträne wurde bereits vergossen.
Gleichzeitig begann das Rechnen um den Mannschaftstitel.
Alle
österr.
Damen hatten mit Gabi gut geschossen und so waren wir fest
überzeugt das uns der Titel nicht zu nehmen sei, da die Berechnungen
des 5. Tages einen schönen Vorsprung ergaben. Zu diesem Zeitpunkt
wussten wir nicht, dass bei einer Amerikanerin eine falsche Zeit eingetragen
war und diese nach der Korrektur mächtig Punkte gut machte. Trotzdem
reichte es um 5 Punkte zum zweiten Titel für Gabi und dem Damenteam.
So motiviert belebten die österr. Damen auch das Shootoff. Anita
Klien wirft die mehrfache Weltmeisterin Kay Clark Miculek aus dem Rennen
und muss sie anschließend aber gegen die starke Australierin geschlagen
geben.
Gabi war auch im Shootoff nicht zu stoppen und so holte sie sich als
Draufgabe noch die Trophäe für den Shootoff Winner 2005.

Die
Siegerehrung sollte um 16.00h mit dem Eintreffen der Schützen beginnen.
Bis die ersten Ehrungen durchgeführt wurden war es bereits weit
nach 19.00h und der frische Wind wehte vom Fluss herüber. So kamen
auch die original Lama Woll Jacken und Hauben nach Österreich und
wir unterstützten die Bauern in Ecuador.
Leider ist die IPSC immer noch nicht in der Lage eine Siegerehrung durchzuführen
die dem Gesamtbild der Weltmeisterschaft entspricht. Durch die vielen
Divisionen und Klassen dauert eine Siegerehrung nun Mal über 2
Stunden. Auch mussten die Schützen im freien Sitzen und konnten
teilweise nur über Videowände die Siegerehrung verfolgen.
Damit kam nicht so richtig Stimmung auf.

Lediglich bei den einheimischen Siegern bei den Italienern und natürlich
bei den Österreichern kam so etwas wie Stimmung auf da sich auch
viele der Schützen über den Erfolg von Gabi freuten, hatte
sie doch die über Jahre führenden Nationen endlich in die
Schranken gewiesen. Nun ist neben Eric Grauffel auch der Damen Weltmeistertitel
mit Gabriele Kraushofer in Europa, in Österreich beim SCW.
An dieser Stelle möchte ich mich bei allen bedanken die diesen
Erfolg möglich gemacht haben, vor allem bei Helmut Ilc und Traude
Schwaiger welche uns über die vergangenen Jahre diese außergewöhnlichen
Trainingsmöglichkeiten geboten haben.
Es ist nicht selbstverständlich dass man "fast" zu jeder
Tageszeit trainieren kann und diese Trainingsmöglichkeiten von
Helmut vorfindet.
DANKE / Gabi + Roland
Wiener
Landesmeisterschaft-Standard
In Brunn am Gebirge haben wir am 10. Sep-tember wieder die Wiener
Landesmeisterschaft
des Österr. Schützenbundes
abgehalten. Ab 9 Uhr haben sich
34 Standard Schützen den Bewerb geschossen und sich so für
die Teilnehme zur Staatsmeisterschaft qualifiziert.
Schallerbauer Harald und seine Mannen haben in 3 Kellerröhren sehr
interessante Matches aufgestellt. Speziell für Standard Schützen
wa-ren die kurzen Entfernungen ideal.
Es ist erschreckend die VERGREISUNG unserer Teilnehmer! Wenn schon 46%
der Schützen Senioren und Super Senioren sind, sollte man sich
rasch überlegen, welche Möglichkeiten es dagegen in den Vereinen
gibt.
Es müssen unbedingt jüngere Mitglieder zu Wettkämpfen
animiert werden.
Eine Aufgabe für die Oberschützenmeister!
Die große Überraschung beim Finale war Fritz Ziebart, der
nach einem Jahr Pause wieder voll in den Wettkampf eingestiegen ist
und so manchen Standard Schützen in die Schranken gewiesen hat.
Er ist zwar außer Konkurrenz als Gastschütze gestartet aber
doch noch um 4,51% vor dem Sieger gelegen.
| Endergebnis:
Allgemeine Klasse:
1. Schallerbauer Harald PPSB
2. Kneringer Mario SCW
3. Pichler Robert PPSB
Senioren:
1. Bjelic Miomir PSV
2. Voboril Johann PPSB
3. Heide Rudolf SCW
Super Senioren:
1. Hubmayer Otto SCW
2. Tautschnig Peter SCW
3. Blaha Hermann PPSB
Damen:
1. Laschitz Nicole PPSB
2. Kaufmann Angelika PPSB
3. Pogats Sandra SCW
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Nicht so gut ist es für unsere anderen SCW- Schützen
gelaufen. So mussten sich in der
Allgemeinen Klasse:
Lampel Christian mit dem 5. Platz
Vigl Harald 7. Platz
Slama Claus 8. Platz
Senioren Klasse:
Andriopoulos V. 4. Platz
Gebl Leo 5. Platz
Laukes Karl 6. Platz
Super Senioren:
Hartmann G. 5. Platz
abfinden. Drei Schützen haben ja erst zum 1. Mal eine Landesmeisterschaft
bestritten!
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Brunner Herbstbewerb PPSB
Zum Saisonende veranstalteten unsere Brunner Freunde vom 8.-9. Oktober
wieder den Herbstbewerb. In den 3 bekannten Kellerröhren wurden
6 Stages mit relativ kurzen Entfernungen aufgebaut. Ganze IPSC - Scheiben
ohne nennenswerte NS-Target haben für ein ganz tolles Tempo gesorgt.
Ideal für Standard Schützen-weniger vorteilhaft für Open
Schützen, welche den Vorteil der Optischen Visierung dadurch nicht
ausnützen konnten.
Eine Rarität im Schießbewerb war wieder im Keller 3 aufge-baut.
Ein Match mit 56 Schuss in so einem kleinen und sehr schlecht durchlüfteten
Keller ist eigentlich eine Zumutung für die Schützen. Ganz
zu schweigen vom Standpersonal die ja nicht nach einer halben Stunde
frische Luft tanken können.

Aber
dieses Problem wird sich auch nicht in nächster Zeit lösen
lassen, denn die Baulichen Gegebenheiten für eine Änderung
sind leider nicht gegeben.
Auch an die TAKTIKER wurde in der Halle 2 beim 1. Match gedacht, wahrscheinlich
unbewusst! So konnte man nach genauer Parcours Besichtigung aus dem
Fenster 10 Schuss auf die Scheiben und zugleich auch die 2 PP beschießen.
Dadurch war eine Zeitersparnis von bestimmt 1-2 Sekunden drinnen.
Es waren insgesamt 92 Schützen am Start. Auch unsere Freunde aus
Graz kamen trotz Landesmeisterschaft nach Brunn.
Der Steirische Landessportleiter ist scheinbar nicht im Stande oder
Willens den Termin auch mit anderen Veranstaltungen ab zu stimmen. Es
ist das 3. Mal, dass es damit nicht klappt.
Ich habe dazu meine eigene Meinung und kann sie aus Fairness zu unseren
anderen Grazer Schützen, mit denen wir ein sehr gutes Verhältnis
haben, nicht in die SCW Zeitung schreiben.
Gratulation dem PPSB zu dieser gelungenen Veranstaltung!
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Endergebnis Open:
1. Volk Franz Stmk.
2. Kraushofer Roland SCW
3. Schallerbauer Harald PPSB
Damen:
1. Kraushofer Gabriele SCW
2. Laschitz Nicole PPSB
3. Kaufmann Angelika PPSB
Senioren:
1. Fuchs Anton Stmk.
2. Voboril Johann PPSB
3. Ferstl Erich Mahö
Super Senioren:
1. Ilc Helmut SCW
2. Troner Ferdinand Msk
3. Glock Gerd Stmk.
Endergebnis Standard:
1. Kneringer Mario SCW
2. Stranz Jürgen
3. Siber Gernot Stmk.
Damen:
1. Strasser Elisabeth PSV Schw.
4. Toth Pogats Sandra,OPEN SCW
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Senioren :
1. Ausweger Ernst
2. Klawatsch Josef Mahö
3. Laukes Karl SCW
Super Senioren:
1. Laiss Dieter
2. Tautschnig Peter SCW
3. Janda Kurt SCW
die weiteren sehr guten Plätze unserer Mitglieder:
Open Klasse
14. Altmann Markus
38. Vigl Harald 46.Kubes Otto
Open Senioren:
7. Dr. Vigl Raimund
Open Super Senioren:
4. Hubmayer Otto 5. Zemann Walter
Standard Klasse
36. Krischanitz Wolfgang
Standard Senioren:
4. Andriopoulos Vasili
5. Gebl Leo
Standard Super Senioren:
5. Hartmann Georg
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Wiener Landesmeisterschaft Open

Zeitgleich
mit dem 1. SCW-Wintercup haben wir am Sams-tag den 15. Oktober 9 Uhr
die ÖSB Landesmeisterschaft abgehalten, um auch den Schützen
aus den anderen Bun-desländern die Möglichkeit zu bieten daran
teilzunehmen.
Selbstverständlich haben wir 2 getrennte Wertungen gemacht.
In 3 Kellerröhren sind 5 Stages mit über 100 Schuss aufgebaut
worden. Besonderen Wert haben wir auch auf etwas längere Distanzen
wegen der Open Klasse gelegt.
Auch unsere neue Anschaffung der Doppelwaage, die sehr leicht zum schießen
ausschaut, aber doch einige Tücken hat, ist in den Bewerb eingebaut
worden. Wir haben versucht etwas schwieriger zu schießende Stages
aufzustellen.
Auch das Stroboskop im Keller 6 verwendeten wir dazu.
Vielleicht eine Anregung für unseren Stage Gestalter Roland für
den SCW-Wanderpokal 2006.

34
Schützen konnten den Bewerb beenden und nach gemütlichem zusammensitzen
erledigte unser Oberschützenmeister Ing. Kraushofer die Siegerehrung
bravourös.

Endergebnis Landesmeisterschaft 2005:
Allgemeine Klasse:
1. Schallerbauer H. PPSB
2. Kraushofer Roland SCW
3. Kneringer Mario SCW
Damen Klasse:
1. Kraushofer Gabriele SCW
2. Laschitz Nicole PPSB
3. Toth-Pogats Sandra SCW
Senioren:
1. Voboril Johann PPSB
2. Bjelic Miomir PSV
3. Beck Klaus SCW
Super Senioren:
1. Ilc Helmut SCW
2. Hubmayer Otto SCW
3. Zemann Walter SCW
Österreichische Staatsmeisterschaft
SGKP IPSC
Weltmeister Gabriele Kraushofer
gewinnt als erste Frau
den Staatsmeistertitel in der allgemeinen Klasse !!
Die Staatsmeisterschaft im praktischen Pistolenschießen,
welche der Schützenbund veranstaltet, fand auch heuer wieder im
Brauereigebäude in Graz statt.
Die frisch gebackene Weltmeisterin zeigte allen auf welchem Niveau geschossen
wird. Die sieben Stages mit den teilweise verkleinerten Ziele(welche
nicht IPSC gerecht waren) verziehen keine Fehler. Mit einer makellosen
Leistung und tollen Zeiten holte sie überlegen erstmals den Gesamttitel
vor allen Herren. Nach Roland Kraushofer im Jahr 1996 holte nun Gabriele
Kraushofer wieder einen Einzel Staatsmeistertitel in der Open Division
zum SCW.
Aber
auch die anderen SCW- Schützen zeigten hervorragende Leistungen.
Speziell unsere Nachwuchs Schützen wie Altmann Markus, Vigl Harald,
Laukes Karl und Hartmann Georg bewältigten diesen relativ schweren
Parcours ganz hervorragend.
Sehr eigenwillig und ein Vorteil für die Grazer war die Gruppeneinteilung.
So durfte nur der Schütze in jeden Keller und alle Anderen mussten
vor der Halle warten, bis sie zum Schießen aufgerufen wurden.
So
konnten wir nur 2 Minuten
jede Kellerröhre besichtigen und uns
den Ablauf von jeweils 2 Matches merken.
So etwas habe ich bis heute noch nirgends erlebt!
Heimvorteil pur!
Ganz anders die einzelnen Stages, die sehr nett und anspruchsvoll gestaltet
waren.
Endergebnis:
Open Klasse:
1. Volk Alexander Stmk.
2. Schallerbauer Harald Wien
3. Volk Franz Stmk.
Open Damen Klasse:
1. Kraushofer Gabriele Wien
2. Steurer Margit Tirol
3. Laschitz Nicole Wien
Open Seioren Klasse:
1. Fuchs Anton Stm.
2. Kugler Wolfgang Bgld.
3. Ranner Kurt Stmk.
Open Super Senioren:
1. Stampfl Alois Stmk.
2. Ilc Helmut Wien
3. Jelinek Josef Krnt.
Standard Senioren:
1. Hofer Hannes Krnt.
2. Stiegler Gerhard Stmk.
3. Laukes Karl Wien
6. Andriopoulos V. Wien
15.Gebl Leo Wien